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Nordlichter-Touren in Island

TOLLE AUSWAHL AN NORDLICHTERABENTEUERN RUND UM ISLAND

Die Nordlichter sorgen seit Jahrhunderten für Faszination. Sie sind oft mit Mythen und Folklore verbunden. Es ist aber sicher, dass die Nordlichter mit ihren verschiedenen Farben und Formen immer ein verzaubernder Anblick sind. Hier finden Sie weitere Informationen über dieses natürliche Phänomen und dessen Entstehung. Sehen Sie sich auch unsere Tipps zum Fotografieren der Aurora an, bevor Sie Ihre Tour starten.

Alles über die Nordlichter

Die Nordlichter sind ein Naturphänomen, das den Nachthimmel in unterschiedlichen Farbkombinationen beleuchtet. Viele Besucher kommen mit der Hoffnung, die Lichter zu sehen, nach Island. Sie tragen in der nördlichen Hemisphäre den Namen Nordlichter oder Aurora Borealis und in der südlichen Hemisphäre werden sie als Südlichter oder Aurora Australis bezeichnet.

Northern Lights in Iceland

 


Wie entstehen die Auroras?

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts stellten die Nordlichter für jeden ein Rätsel dar. Kristian Birkelund, ein norwegischer Wissenschaftler, fand letztendlich die exakte Erklärung für dieses Phänomen. Er war der erste Mann, der die Auroras mit der Kamera einfing.
Alles beginnt mit der Sonne. Diese arbeitet wie ein Kraftwerk und Energie wird tief im Inneren generiert. Die Temperatur beträgt über 14 Millionen Grad und der Druck ist so hoch, dass es zu der Entstehung von magnetischen Feldern kommt. Die stärksten werden an die Oberfläche gedrückt und das elektrisch geladene Gas, auch genannt Plasma, wird weiter nach außen gezogen. Das magnetische Feld dehnt sich aus und bricht, was einen Sonnensturm auslöst.
Sonnenstürme können aufgrund der Sonnenwinde eine Geschwindigkeit von bis zu 8 Millionen Kilometern pro Stunde annehmen. Nach einer 18-stündigen Reise durch die Galaxi erreicht der Sturm endlich die Erde. Unser Planet Erde besitzt ein magnetisches Feld, das den Sonnensturm abwenden wird. Die zwei unterschiedlichen Magnetfelder werden zusammengekoppelt und formen einen Trichter für das Gas. Damit kann diesen runter zur Tageslichseite des Pols strömen und lässt Auroras bei Tageslicht entstehen. Nach einiger Zeit ziehen sich die Magnetfelder wieder zusammen und koppeln sich wieder zusammen. Das magnetische Gummiband bricht und das Gas des Sonnensturms strömt entlang der Magnetlinien in Richtung der Pole auf der Nachtseite, die wiederum erzeugt Auroras in der Nacht.
Es erscheint ziemlich kompliziert, aber das Ergebnis ist einfach unglaublich. Um es kurz zusammenzufassen: die Lichter entstehen durch eine Kollision aus elektrisch geladenen Partikeln (Elektronen) der Sonne und dem Magnetfelder oder der Magnetosphäre der Erde. Während ihrer langen Reise, ändern die Elektronen ihre Energie zu Sauerstoff- und Stickstoffmolekülen. Wenn die Elektronen wieder ihre ursprüngliche Form annehmen, geben sie Photonen frei, kleine Energieexplosionen, die als Lichter ersichtlich sind. Auroras sind nur oben im Norden oder unten im Süden zu sehen, da das Magnetfeld der Erde an den Polen schwacher ist.